Von MietwagenCheck Community am 09. AUGUST 2019

Ein bunter Roadtrip durch den auf seine Art immer noch Wilden Westen

Ausland | Roadtrip

E inen wilden Roadtrip durch Amerikas Westen haben Philipp aus der MietwagenCheck Community und seine Freundin unternommen. Wie genau ihre Route ausgesehen hat und was sie während ihres Roadtrips alles erlebt haben, hat er für uns in seinem Artikel aufgeschrieben!

Roadtrip Wilder Westen: Vorfreude pur

Gaspedal-Ausdauer, ein Kind in dir, Hitzebeständigkeit, ein Hauch Spielsucht, göttliche Wanderlust, Kakteenliebe, Meeres-Sehnsucht, eine Kühltruhe im Kofferraum, Event-Enthusiasmus und einen wohlgesonnenen fahrbaren Untersatz: All diese Dinge kommen sehr gelegen, wenn man einen Roadtrip durch den Westen der USA macht.

Von Los Angeles durch zahlreiche Nationalparks

Unseren kleinen Economy-Rennwagen angemietet und vollgepackt fiel der Startschuss in Los Angeles, wo wir uns zunächst wie Zehnjährige in der magischen Zeitmaschine namens Disneyland austobten. Richtung Osten bahnten wir uns den Weg aus L.A. in den Wilden Westen. Wild war er damals...und ist er auch heute noch auf „moderne“ Art.

Sonnenaufgang im Antelope Canyon, USA

Sonnenaufgang im Antelope Canyon

Landschaft im Zion National Park, USA

Landschaft im Zion National Park

Wild, weil die Wüsten-Landschaft zwischen den Palmen von Palm Springs und den Kakteen des Joshua Tree Nationalparks so faszinierend-unberührt-anziehend war, dass wir es nicht erwarten konnten, der unendlichen Straße vor uns weiter zu folgen. Wild, weil es uns bei einem aufregenden Anblick nach dem anderen wortwörtlich die Sprache verschlug. So zum Beispiel, als wir am Abgrund des Grand Canyon oder im Antelope Canyon standen und uns vergeblich versuchten vorzustellen, wie ein Fluss über Millionen von Jahren das Gestein so majestätisch abschleifen konnte.

Mit Freiheitsgefühl im Fahrtwind fuhren wir weiter Richtung Nordwesten, wo der Zion National Park auf uns wartete. Ein Name biblischen Ursprungs, der „Zufluchtsort“ bedeutet. Auf eng geschwungenen Serpentinen offenbarte sich vor unserer Windschutzscheibe ein Tal, das buchstäblich göttlich zu sein schien. Es klingt vielleicht kitschig und übertrieben, aber wir wussten ungelogen nicht, dass eine derart malerisch-paradiesische Landschaft überhaupt auf dieser Erde existiert.

Welcome to Las Vegas

Von Natur- zu menschgemachten Spektakeln: „LAS VEGAS - 120 miles“ konnten wir gerade noch so lesen, als wir auf der Interstate 15 am Schild vorbeirauschten. Outback-Roadtrip-Feeling traf auf Großstadt-Action-Vorfreude und ehe wir uns versahen, waren die ersten paar Dollar an der Slotmaschine verspielt. Nur für ein paar Stunden flüchteten wir aus dem verlockend-lebendigen nächtlichen Menschen- und Lichtermeer ins Theater des berühmten Mirage-Hotels, wo eine verrückte, aber gleichzeitig beruhigend-verzaubernde „Cirque de Soleil“-Show den Abend unvergesslich machte. Der Westen war auch in Vegas wieder wild, nur diesmal nachts und auf eine ganz andere Weise.

Weintour im Napa Valley

Italienisches Weingut im Napa Valley, USA

Italienisches Weingut im Napa Valley

Wir verabschiedeten uns vorerst von vierspurigen Highways und schlängelten uns auf schmalen Gebirgspfaden zu den „Dome“-Gipfeln des Yosemite-Nationalparks – Ausblicke, die Mutter Natur sanft, aber sehr effektiv in unseren Kopf brannte. Viele Meilen weiter wurde es wieder wild – dank Wein. Dafür ist das Napa Valley schließlich auch bekannt und so fühlten wir uns unglaublich wohl auf der spätsommerlichen Spritztour von Weingut zu Weingut…wobei der Wein mehr als nur gut war!

California State Route 1

Sonnenuntergang über der Golden Gate Bridge, San Francisco

Sonnenuntergang über der Golden Gate Bridge

Nach einem Stopp in San Francisco schnallten wir uns noch ein letztes Mal an für das große Finale: Auf der legendären California State Route 1 düsten wir am Pazifik entlang zurück nach L.A. Vom unvergesslichen Picknick zwischen Straßenrand und Meeresklippe, ansteckender kalifornischer Lebenslust in Santa Barbara und imposanten Malibu-Mansions am Strand entlang waren selbst auf den letzten Meilen noch alle Eigenschaften vertreten, die unseren Roadtrip durch den Westen ausmachten: einzigartig-kontrastreich, eindrucksvoll schön…und wild :).

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