Von Nadine am 22. DEZEMBER 2014

MietwagenCheck TOP 10: Die wichtigsten Winterhelfer fürs Auto

Winter

B ald ist Weihnachten und bei Jedermann steht die Fahrt nach Hause an. Gerade in dieser Zeit möchte man schnell und sicher ankommen – doch gerade jetzt gibt es viele Tücken, die die Ankunft erheblich verzögern können. Wir haben für Sie in unserer aktuellen TOP10 die wichtigsten Winterhelfer für kurze und lange Strecken aufgelistet, damit sie immer sicher unterwegs sind.

1. Frostschutzmatten

vereiste Frontscheibe

Damit Sie nicht von einem nächtlichen Kälteeinbruch aufgehalten werden, empfehlen wir Ihnen Frostschutzmatten für Front- und Heckscheibe. Diese gibt es in Baumärkten meist schon für wenig Geld. Damit der Wind die Matten nicht wegpustet, werden sie mit dem Scheibenwischer an den Fenstern befestigt. Selbst bei längeren Standzeiten unter freiem Himmel halten Sie die Scheiben eisfrei.

2. Handfeger

Handfeger Frontscheibe

Der Handfeger ist ein unverzichtbares Hilfsmittel, das sich in jedem Auto widerfinden sollte. Gerade bei Schneefall ist es wichtig den groben Schnee zuvor schonend von den Scheiben und der Karosserie zu entfernen. Außerdem sollte man auch das Dach von größeren Schneemengen befreien, da aufgewirbelte Schneeflocken die Sicht nachkommender Autofahrer extrem behindern. Zudem kann eine dickere Schneeschicht auf dem Wagen die Lüftungsöffnungen verstopfen, so dass Heizung und Klimaanlage beeinträchtigt werden können.

3. Kehrschaufel

Kehrschaufel

In den Wintermonaten kann es schon mal passieren, dass man sein Auto komplett eingeschneit wieder findet. Deswegen ist es besonders wichtig eine Schaufel im Auto zu deponieren, damit man das Auto im Fall der Fälle großzügig freischaufeln kann. Sicherlich genügt auch eine kleinere Schaufel oder eine Kehrschaufel aus Blech, doch mit einer solchen ist man wahrscheinlich etwas länger beschäftigt.

4. Scheibenenteiser

Scheibenenteiser

Ebenfalls bestens geeignet um die Scheiben eisfrei zu bekommen und zu halten ist ein Scheibenenteiser. Binnen Sekunden löst das Enteisungsmittel auch die dicksten Eiskrusten ab. Da es sich bei einem Enteiser meist um eine Alkoholverbindung handelt, die im Freien sehr schnell verdunstet, besteht für die Umwelt keine Gefahr. Wenn der Anwender die Flüssigkeit allerdings in die Augen oder in die Nase und den Mund bekommt, muss sofort mit Wasser ausgespült werden. Heißes Wasser ist übrigens zum Enteisen völlig ungeeignet, da der Temperaturunterschied zu Rissen im Glas führen kann!

5. Eiskratzer

Eiskratzer

Scheiben können auch immer noch mit dem klassischen Winterhelfer enteist werden: Einfach den guten alten Eiskratzer benutzen. Hierbei sollten Sie auf keinen Fall die Seitenfenster und die Spiegel vergessen. Mit dem Eiskratzer allerdings wild drauf los schrubben, nützt weniger als man denkt. Denn die kleinen und feinen Schmutzpartikel unter dem Eis können auf dem Glas wie Schleifpapier wirken. Also schön vorsichtig und mit Kraft das Eis von der Scheibe lösen.

6. Scheibenschamm

Scheibenschwamm

Wenn die Scheiben von außen erst mal von Schnee und Eis befreit sind, beschlagen Sie von Innen recht schnell wieder. Daher sollten Sie immer einen weichen und sauberen Scheibenschwamm zur Hand haben. Außerdem zu empfehlen ist auch die Windschutzscheibe hin und wieder mit Glasreiniger zu wischen, denn der Schwamm hinterlässt gerne Schlieren, die bei tiefstehender Sonne zum Blenden führen können.

7. Frostschutzkanister

Frostschutzkanister

Eine extra Portion Frostschutzmittel für die Scheibenwischanlage sollten Sie in jedem Fall in Ihrem Kofferraum deponieren. Sollte plötzlich kein Wasser mehr in der Waschanlage sein, kann das die Weiterfahrt völlig lahm legen: Wenn Tauwasser von gestreuten Straßen auf die Scheiben spitzt und der Innenraum aufgeheizt ist, bildet sich innerhalb kürzester Zeit eine undurchsichtige Salzkruste, die sich ohne Wischwasser nicht beseitigen lässt. Einfach nur Wasser nachzugießen ist im Winter keine gute Idee, denn dieses gefriert sofort und dadurch können der Tank und die Leitungen der Waschanlage beschädigt werden.

8. Starthilfekabel

Starthilfe-Kabel

Starthilfekabel sind ein wichtiges Accessoire im winterlichen Straßenverkehr: Der Kabelquerschnitt sollte mindestens 35 Quadratmillimeter betragen, damit auch bei einem stärkeren Anlasser noch genügend Strom fließen kann. Bei der Anwendung sollte man sich vorher nochmals kurz ins Gedächtnis rufen, dass die richtige Reihenfolge vor Kurzschlüssen schützt: Das rote Kabel kommt zuerst an den Pluspol der leeren Batterie und wird anschließend mit dem Pluspol der vollen Batterie verbunden. Danach wird das schwarze Kabel zuerst am Minuspol der vollen Batterie befestigt und dann das andere Ende an einem Metallteil am Pannenfahrzeug.

9. Schneeketten

Schneeketten

Trotz immer besser werdender Winterreifen sind Schneeketten noch immer ein sehr wertvolles Hilfsmittel auf verschneiten Straßen. Gerade bei Steigungen in den Bergen sind sie oft unverzichtbar und meistens sogar mit einem Schild vorgeschrieben. Bevor man sich Schneeketten kauft, sollte man in den Fahrzeugpapieren genau prüfen, ob sie beim Auto an die Reifengröße und Felgenbreite gebunden sind. Außerdem empfiehlt es sich das Anlegen von Schneeketten zu Hause zu üben. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit Schneeketten ist 50 km/h.

10. Thermoskanne mit Tee

Thermoskanne mit Tee

Ganz besonders wichtig für den Fall, dass eine Panne oder ein Stau eintritt ist eine Thermoskanne mit heißem Tee. Sie hält warm und sorgt außerdem auch für Gemütlichkeit und eine angenehme Stimmung. Zusätzlich kann man auch immer noch eine Decke, Handschuhe und unverderbliche Lebensmittel wie Kekse und Schokolade einpacken. Diese können auch etwas länger im Auto liegen und dann vielleicht erst im Frühjahr verspeist werden, wenn man sie im Winter nicht benötigt hat.

Diesen Beitrag teilen

Folgen Sie MietwagenCheck

Sie können den Newsletter jederzeit wieder abbestellen.

Günstige Mietwagen für den nächsten Urlaub

bis zu 60% sparen
Jetzt Mietwagen finden